WomEn Puls

Karriereförderung von Frauen im öffentlichen Dienst

 

 

Förderprogramm: INTERREG V-A Österreich-Ungarn

Projekttitel: Women Enhancing Public Sector

Projektakronym: WomEn-Puls

Projektnummer: ATHU116

Projektlaufzeit: 46 Monate (01.03.2019 - 31.12.2022)

Projektpartner*innen:
LP1 - Selbstverwaltung des Komitates Zala (Lead Partner)
PP2 - Amt der Selbstverwaltung des Komitates Vas
PP3 - Dachverband burgenländischer Frauen-, Mädchen- und Familienberatungsstellen
PP4 - NOWA Training Beratung Projektmanagement

Assoziierte Partner*innen in Österreich:
• Magistrat Graz
• Land Steiermark/A5-Personal
• Gemeindevertreterverband Burgenland

Gesamtbudget des Partners: € 269.000
Finanzierungsbeiträge: 85% EFRE Kofinanzierung (€ 228.650), 15% Eigenmittel (€ 40.350)

Projektzusammenfassung

Obwohl im Projektgebiet der Anteil der beschäftigten Frauen im öffentlichen Dienst deutlich höher ist als im privaten Sektor, besteht hier eine Kontraselektion/ein Systemfehler: Für Frauen dauert es im öffentlichen Bereich viel länger, die Karrierespitze zu erreichen. Die Dienstnehmerinnen haben aufgrund ihres Alters bzw. frauenspezifischer Lebenssituationen (die auch für Männer charakteristisch sein können) oft mit Herausforderungen im Job zu kämpfen. Indessen reagiert die Privatwirtschaft aufgrund ihres flexibleren Systems/Arbeitsbedingungen besser auf die beschleunigte Lebenswelt. Eine Besonderheit stellt der Wechsel aus dem öffentlichen Dienst in die Privatwirtschaft (und umgekehrt) dar. Die einseitige Einstellung von männlichen Dienstnehmern gegenüber den Problemen und Herausforderungen von Frauen bzw. die Einstellung von Führungskräften und Entscheidungsträgern ist auch ähnlich.

Nationale Programme wurden/werden gestartet, um die Situation der Dienstnehmerinnen im öffentlichen Dienst zu verbessern aber eine grenzüberschreitende Erhebung, nach gemeinsam erarbeiteten Methoden wurde noch nicht durchgeführt. In diesem Projekt wird ein Trainingsprogramm (Toolkit) auf Basis der Ergebnisse der Erhebung entwickelt und mit zielgruppenspezifischen Sensibilisierungsaktivitäten ergänzt. Als Ergebnis dieser Maßnahmen wird die Arbeitsmarktlage und Gleichstellung von Frauen im öffentlichen Dienst verbessert. Um die entwickelten Ergebnisse langfristig nachhaltig anwenden zu können wird ein grenzüberschreitendes institutionelles Netzwerk, mindestens mit Teilnahme der PP und SP, mit einem Strategiepapier bzw. mit einem Aktionsplan etabliert. Die politische Nachhaltigkeit der Projektergebnisse und deren Berücksichtigung in Entscheidungsprozessen wird durch die Einbeziehung und Sensibilisierung von Entscheidungsträgern und mit dem geschaffenen Policy Recommendation Paper sichergestellt.

Übergeordnetes Projektziel:
Verbesserung der Arbeitsmarktsituation und Gleichstellung von Frauen im öffentlichen Dienst mit der Einbeziehung von relevanten Privatbetrieben aus der Steiermark.

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